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  • Carballo → A Balea

    Über A Coruña gehts es richtig an die Nordküste von Spanien. Eine Abfolge von Buchten, Flussmündungen, und kleinen Fjorden fahre ich nach Barela, einem der vielen schönen Küstenorte. A Coruña ist eine herbe Schönheit, die sich jetzt nicht sofort aufdrängt. Für mich bleibt sie unentdeckt. Abgesehen von der Nadel und dem Leuchtturm gibt es noch einen schönen Stadtstrand.

    Ein kleiner Hafen lud zu einem Päuschen ein. Die Häuschen sind klein und es ist eine bunte Mischung an den verschiedenen Baustielen. Ich habe dort im Hafen das kleinste Bötchen mit Kajüte entdeckt.

    Ich habe mich zwischendurch schon mal gefragt, ob es in Spanien überhaupt eine Straßenpolizei gibt. Da schon ziemlich mutig durch die Stadt und Dörfer gefahren. Die Geschwindigkeitsschilder dienen wohl eher zur Orientierung, die Fahrer leiten da ihre private Norm ab, mit einem Hang zum schneller Fahren. Aber sie halten sich penibel an die durchgezogenen Linien. Da ist mir ein Patzer unterlaufen und ich habe in einer Ortschaft einen kriechenden PKW vor mir überholt. Ich war noch richtig aus dem Ort und da wurde ich nachdrücklich von der Polizei gebeten anzuhalten. Wir hatten ein nettes Gespräch während der bürokratische Akt seinen Lauf nahm. Da ich als Nichtspanier sofort meine Rechnung zu begleichen habe – Spanien geht da kein Risiko ein, sagt einer der Polizisten mit einem Grinsen- habe ich nur 100€ statt 200€ bezahlt.
    Kein Kommentar!

    Am Abend habe ich noch einen ausgedehnten Spaziergang am Wasser gemacht. Immer wieder schön und so entspannend. So wie es scheint bekommt das auch meiner Lunge extrem gut und nehme schon seit Wochen kein Mittel mehr gegen das Asthma.