Evora ist immer noch komplett von einer Stadtmauer umgeben, die alten Tore werden zu Erschließung der Innenstadt verwendet. Die Stadt wurde unter das Aquädukt gebaut, wobei sich die Häuserreihen komplett Daren anschmiegen oder die Fassade Teil des Aquädukts wurde. Das endet am höhergelegenen Teil der Stadt, in der Nähe des Diana Tempels. Einige hohe Bögen wurden „frei gelassen“, damit man queren kann.







Die Kathedrale wurde in den Hang gebaut und fällt auf den ersten Blick gar nicht so auf, mal abgesehen von den wuchtigen Türmen. Die sind wiederum gar nicht so hoch. Der sehr strenge Mann an der Kasse, hat genau gesagt, wie man gehen muss, falls sich Individualismus breit machte, wurde man zurück gepfiffen. Da es in der Kirche ansonsten ruhig war, glich das einem an den Pranger stellen. Also als erstes der Turm, was so nicht stimmt, da der Aufstieg auf dem Dach der Kirche endete. Man konnte aber in den Glockenturm schauen. Da geht dann beim zwölf läuten kein Dezibel verloren. Das ist höllenlaut. Die Stadt ist ziemlich scharf abgegrenzt, die offene Landschaft beginnt sehr rasch. Ich finde ja den Himmel mit den Wolken immer wieder besonders, das ist echt genauso beeindruckend wie auf den Bildern.







Um die Mittagszeit waren die Arkaden an der Praça Giralda quasi leer gefegt, sogar die Touristen machten Mittagspause. Nicht weit entfernt auf einer kleinen Hochebene steht noch ein Tempel aus der Römerzeit. Die hatten auch was über für einen tollen Blick. Das Aquädukt endet eine Straße weiter mitten in der Stadt. Eine kleine Mauer begrenzt das Plateau und davor steht der marmorne Kussbrunnen. Die klassische Beckenform und der moderne Plastik haben es mir offensichtlich angetan. An den tieferen Teilen von Evora wird es schlagartig leerer und es wird übersichtlich mit den Touristen, zumindest jetzt ist es noch so.














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