Nach dem Frühstück und einem netten Geplauder mit einem Papa-Tochter Paar, die nach Marokko fahren, habe ich mich und die Tiger fahrbereit gemacht. Das erste Ziel war ein Stausee im Hinterland von Malaga. Mal abgesehen davon, dass es hier Sahara Sand überall gibt, war es so unheimlich erfrischend frühlingsgrün. Ginster, Mandelbäume, Schopflavendel blühten, die Mispeln werden reif. Zitronen- und Orangenhaine säumten die Straßen. Leider machen Mauern und Zäune einen kleinen Mundraub unmöglich.
Ronda wollte ich dann doch nicht links liegen lassen. Diesmal sah ich mir aber die „Unterstadt“ an und legte eine Mittagspause ein. Es waren schon einige Touristen unterwegs aber noch in erträglichen Maßen (sagt der Tourist). Es hatte angenehme 22°, im Gebirge war es dann aber schon noch ganz schön frisch. … und ein blauer Himmel zum verlieben.
Die Landschaft um Gaucin war stellvertretend für die Gegend. Die Felsenformationen und die Farben der Felsen reichten von aschgrau über ocker zu einem rostrot. Gab es einen kleinen Hügel, wurde darauf eine Burg gesetzt (Achtung Araber!!) und darunter ergoss sich dann ein mehr oder weniger großes oder kleines weißes Dorf. Mit einem ungeheuren Kraftaufwand wurden dem Hügel Flächen abgetrotzt, die super effektiv bebaut wurden. Es ging weiter Richtung Meer, das dunstig vor mir lag und ein breites Schotterbett mäanderte gen Meer. Aktuell sah man nur ein Rinnsal, mit etwas Phantasie kann man sich vorstellen, welche Wassermassen bei Starkregen sich dann durch die Ebene ihren Weg suchten.
Die Suche nach einem Campingplatz gestaltete sich diesmal einfach. Der war jetzt schon zu 80-90 Prozent ausgelastet, mal abgesehen von ein paar wenigen Dauercampern. Schnell das Zelt aufgebaut und ab ans Meer. Aber nur ans Meer, bis zu einer Tiefe von 10 cm war das Waser überraschend angenehm, was sich aber mit jedem. weiteren Zentimeter Wassertiefe rasch änderte. Bis zum Schritt schaffte ich es immerhin. Mit Sardinen und einem leckeren Paprikasalat habe ich den Tag beendet.























